Bevor ich von meinem neuen Projekt berichte, möchte ich ganz herzlichen allen danken, die mir so liebe Kommentare zum Fingerhutquilt geschrieben haben. Ich werde versuchen, euch in den nächsten Tagen auch persönlich zu antworten. Auch beim Lesen eurer Blogs hänge ich hinterher. Das tut mir leid. Das alles hat mehrere Gründe, auf die ich hier aber nicht eingehen möchte.
Ja, die Finger müssen in Bewegung bleiben. Deshalb habe ich wieder ein EPP (English Paper Piecing) Projekt in Arbeit. Da lassen sich je nach Zeit und Laune immer wieder ein paar Stiche machen. Das ist gut für die Feinmotorik, das ist gut für die vielen Stoffe, die auf Verarbeitung warten und es ist gut für die Seele, wenn wieder etwas entsteht.
Vor einigen Jahren habe ich in den Niederlanden schöne Panels erworben, die zu meinen Reprostoffen passen. Nun ist es Zeit, dass auch etwas daraus entsteht.
Als Vorbild habe ich mir den Quilt "Mary Gibbs 1812" herausgesucht. Es gab dafür auch mal eine Anleitung, die habe ich mir allerdings nicht gekauft. Und mein Mittelstück ist auch nicht das Original Panel. Aber ich finde, das von mir ausgesuchte Teil passt auch wunderbar.
Zuerst musste ich Rechenaufgaben erledigen. Schließlich sollten die erforderlichen Schablonen einigermaßen passen. Naja, ich gestehe, beim dritten Anlauf hat es geklappt.
So sieht der Start aus
Tja, und was sehe ich da. Da hat sich doch gleich zu Anfang ein Fehler eingeschlichen. Die eher hellen länglichen Schablonen sollen laut Original waagerecht verlaufen. Tun sie nicht. Egal, das bleibt jetzt so, die Quiltpolizei ist auf Urlaub und so ist es meine persönliche Note.Die Stoffe nehme ich aus meinem Vorrat und auch da werde ich ganz nach meinem persönlichen Empfinden vorgehen.
Wie gesagt, es wird nicht genau nachgearbeitet. Und es wird auch kein großer Quilt. Vielleicht ein Quilt für die Wand? Das könnte ich mir vorstellen.
Das Original ist datiert auf 1812 und die Quilterin hieß Mary Gibbs. Es wird berichtet, dass sie über 280 verschiedene Stoffe darin verarbeitet hat.
Ich werde über meine Fortschritte berichten.
Macht es gut, behaltet den Überblick und bleibt gesund.
